Allein schon mit ihren ausdrucksstarken ärmellosen Westen in den Landesfarben von Peru vermittelten die Mitglieder des Perukreises ihr Engagement für die Partnergemeinde im fernen Lima.

Während des Festes der Kulturen am 1.7. im Stadtgarten ergänzten auf ihrem Stand Leckereien nach peruanischen Rezepten den umfangreichen Reigen der angebotenen internationalen Gerichte.

Beim Pfarrfest am 2.7. präsentierte sich die Theke des Perukreises mit farbenfrohen und appetitanregenden Salaten, die für viele Besucher eine willkommene Ergänzung oder sogar ein bevorzugter Ersatz für ein warmes Gericht waren. Aufmerksame Aktive der Gruppierung betreuten die Gäste.

Schon der sehr gut besuchte Gottesdienst vermittelte allen Anwesenden, dass das Gedenken der Partnerschaft mit der Gemeinde „Nuestra Sen?ora de la Esperanza“ in der Nähe von Lima deutlich mehr ist als ein in jedem Frühjahr stattfindendes Ritual. Die Pfarreiband kreuzundkwer setzte zum Auftakt mit einem spanischen Lied den ersten fröhlich-feierlichen Akzent. Und auch die folgenden, ausschließlich von dieser Formation gestalteten zeitgemäßen deutschen Stücke aus dem Buch „Kreuzungen“ verliehen dem Gottesdienst seine besondere Note.

Wir wollen Ihnen schon jetzt unsere alljährlich stattfindende Feier zu Ehren der lebendigen Partnerschaft unserer Pfarrgemeinde St. Peter und Paul mit der Gemeinde von „Nuestra Sen?ora de la Esperanza“ in der Nähe von Lima ans Herz legen.

Der Festsonntag am 19. März beginnt mit einem auf diese Kooperation ausgerichteten feierlich-fröhlichen Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche. Anschließend, so ab 11.30 Uhr, setzt sich der Festakt im Haus Alban Stolz fort. Sie können sich dort über die Aktivitäten unseres Perukreises informieren und (nicht nur) peruanische, fair gehandelte Waren im Weltladen einkaufen. Am Mittagsbuffet bieten wir vielfältige Gerichte nach peruanischen und anderen lateinamerikanischen Rezepten an mit vielen Originalzutaten, die bislang immer begeisterte Abnehmer fanden. Der musikalische Auftritt von Kindergartenkindern, die Begegnung mit peruanischen „Freiwilligen“ in deutschen Einrichtungen und gute Gespräche ergänzen das Programm. Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kleinsten entlasten die Eltern.

Wir freuen uns darauf, Ihnen in einer angenehmen Atmosphäre Einzelheiten und Ergebnisse unserer manchmal auch schwierigen, aber immer spannenden und ergiebigen Arbeit im Perukreis nahezubringen.

Aus unserer Partnergemeinde erreichten uns zum Jahreswechsel zahlreiche Dankschreiben, über die wir uns sehr gefreut haben. Stellvertretend für alle veröffentlichen wir den nachstehenden unserer Stipendiatin für Buchhaltung und Rechnungswesen Maria Quijua:


Sehr geehrte Partnerschaftsgruppe!

Ich sende Ihnen meine besten Wünsche und Segenswünsche für diese Tage.

Dank Ihnen kann ich dieses Jahr mein 7. Semester an der Universität abschließen und es fehlen mir dann nur noch eineinhalb Jahre, ich bin darüber so glücklich, obwohl die letzten Monate wegen einiger Kurse sehr hart waren! In diesem Semester habe ich mit einigen Kommilitonen an der Universität eine Lerngruppe gebildet, das war eine große Hilfe, um den ganzen Stoff zu lernen und die Prüfungen zu bestehen.

Dann möchte ich Ihnen noch sagen, dass es meiner Familie gut geht, wir sind alle vereint und glücklich. Ich hoffe, dass bei Ihnen Zuhause ebenfalls Einigkeit und Glück herrschen und dass Sie diese Tage mit großer Freude begehen können!

Ich verabschiede mich mit einer festen Umarmung.

FROHE WEIHNACHTEN und EIN GUTES NEUES JAHR!

von María Quijua