Aktuelles 2011

Themen:
  1. Am Sonntag, 18.09. besuchte Christoph Müller unserer Partnergemeinde in Lima
  2. Neue Stützmauer ist fertig - Bilder von Mirna
  3. "Voluntario" Christoph Müller für 12 Monate in Lima - Verabschiedung im Gottesdienst vom 23. Juli - Bilder von U. Gehring
  4. Wirkungsvolle Präsentation auf dem Pfarrfest vom 3. Juli - Bilder von U. Gehring
  5. Grüße aus Peru von Padre Mario zum Pfarrfest am 3. Juli
  6. Ostergrüße aus Peru - April 2011
  7. Perusonntag am 27.03.11
  8. Einladung zum Perutag am 27.03.2011
  9. Ernesto Cardenal füllt die Stadtkirche Bühl am 12.03.2011 - Bilder von W-D. Geißler
  10. „25 Jahre Peru-Partnerschaft“ Gottesdienst in Freiburg, Bilder von U. Gehring
  11. Ernesto Cardenal Martinez bei uns in Bühl......
  12. Jubiläums-Konzert unserer Pfarrgemeinde am 15.01.2011, Bilder von U. Gehring
  13. Unterkunft für alleinerziehende Mutter und ihre vier Kinder erbaut - Januar 2011
  14. Brief und Bilder von Mirna zu Beginn des Jahres 2011


Am Sonntag, 18.09. besuchte Christoph Müller unserer Partnergemeinde in Lima

Am Sonntag, 18. September besuchte Christoph unsere Partnergemeinde in Lima. Mirna begleitete ihn und half ihm auch die mitgebrachten Briefe aus Bühl zu verteilen.
Einen Bericht darüber und mehr Bilder unter:
www.christoph-in-peru.de





Neue Stützmauer ist fertig - Bilder von Mirna

Vor ein paar Tagen erhielten wir ein Email von Mirna mit aktuellen Bildern des Hüttenbaus. Da eine große Stützmauer notwendig war, bevor die Hütte aufgestellt werden konnte, hat nun alles etwas länger gedauert. Doch nun ist es endlich soweit und die Hütte soll morgen Montag, 5. September montiert werden.
Es ist Miguelina mit ihrer Familie die diese Hütte nun bekommt. Auch Padre Mario begutachtete die Stützmauer vor seiner Abreise nach Spanien. Unten sind die große Stützmauer und die zukünftigen Bewohner zu sehen.

"Hace 2 días llegó un email de Mirna para informarnos que la casita para Miguelina y su familia estará puesto el lunes 5 setiembre. Nos mandó algunas fotos de la familia de Miguelina junto con el Padre Mario y unas fotos del muro necesario para asegurar la casita".







"Voluntario" Christoph Müller für 12 Monate in Lima - Verabschiedung im Gottesdienst vom 23. Juli - Bilder von U. Gehring

„Gebt Ihr ihnen zu essen“, dieses Jesus-Zitat aus dem Markus-Evangelium bestimmte im Abendgottesdienst die Gedanken und Aussagen der Firmlinge zur Armuts-Situation in der Welt und was daran zu verbessern ist. Gleichzeitig grundierte die stimmungsvolle Eucharistiefeier die Verabschiedung für Christoph Müller und wies leitmotivisch auf sein anstehendes Engagement hin.

Absolvent der Heimschule Lender 2011, langjähriger Ministrant, Mitglied der Kolpingsfamilie und Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit kennzeichnen den bisherigen Lebensweg von Christoph Müller. Am 7. August beginnt für ihn nun eine einschneidend neue Phase: 10.600 km Luftlinie entfernt von seiner ihn bisher prägenden Heimat wird er ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren in einem MANTHOC-Haus, einer Einrichtung für arbeitende Kinder und Jugendliche aus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Lima.

Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung für die Kinder, Mitarbeit in der Werkstatt, in der die jungen Menschen auch zu verkaufende Dinge produzieren, und die Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte werden seinen Alltag bestimmen. Seit über 30 Jahren ist es das Ziel der christlichen Organisation MANTHOC in Peru, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen zu einer guten Bildung zu verhelfen und gleichzeitig ihre Rechte zu achten und zu stärken. Eine tägliche warme Mahlzeit gehört dazu.

Für diesen Einsatz bereitet die Fachstelle Freiwilligendienste/Friedensdienste der Erzdiözese Freiburg in mehreren Seminaren sowohl in der Heimat als auch im Zielgebiet vor. Außerdem stehen qualifizierte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Während des sich an den Gottesdienst anschließenden Interviews verwies Christoph Müller auf einen besonders großen Unterschied zwischen Peru und seiner Heimat: Der Reichtum aus den vielfältigen Bodenschätzen des Landes gehört nur sehr Wenigen, während die Mehrheit in bitterer Armut lebt.

Motiviert wurde er zu seinem Projekt zwischen Abitur und Studium von dem Wunsch, eine fremde Kultur und Menschen kennen zu lernen, die in einer ärmeren Welt leben, und dort auch Verantwortung zu übernehmen, um damit sein Weltbild gründlich zu erweitern. Dabei fühlt er sich nicht als überlegener „Entwicklungshelfer“ sondern als Lernender, was auch die Sprache einschließt.

Auch wenn sein Einsatzort nicht in unserer Partnergemeinde Nuestra Senora de la Esperanza liegt, wird er diese auch immer wieder besuchen. Wir freuen uns auf seine vierteljährlichen Rundbriefe, in denen er nicht nur seine Aktivitäten strukturiert überdenken kann, sondern auch seinen Unterstützerkreis auf dem Laufenden halten wird. Unsere Gedanken werden ihn bei seiner herausfordernden Aufgabe begleiten, und für seine Beiträge im Pfarrbrief wünschen wir ihm viele interessierte und fördernde Leser.

Zur Homepage von Christoph Müller: www.christoph-in-peru.de





Wirkungsvolle Präsentation auf dem Pfarrfest vom 3. Juli - Bilder von U. Gehring

Die etwa 400 Besucher der Pfarrfest-Veranstaltungen im Alban-Stolz-Haus und dessen Garten zwischen 11 und 17 Uhr boten ein ausgezeichnetes Forum, um sich einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Engagierte Helfer boten ausführliche und facettenreiche Einblicke in die Aktivitäten des Perukreises:

Informative Plakatwände im Gebäude, strategisch günstig neben Kaffee- und Kuchen-Theke positioniert, vermittelten einen detaillierten Einblick in den aktuellen Stand der Partnerschaft. Für richtig anfassbare Eindrücke sorgten außerdem die auf dem Peru-Stand zum Verkauf angebotenen Eine-Welt-Waren und die Produkte aus Peru selbst.

Sogar für den Energie-Nachschub war gesorgt: Die in zahlreichen Mitglieder-Küchen komponierten Salate ergaben ein einladendes Büffet, dem reichlich zugesprochen wurde. Damit leistete der Perukreis auch einen nahrhaften und farbenfrohen Beitrag zum Verpflegungsangebot dieses Fests.

Einen besonderen Akzent setzte die Übergabe der Erstkommunionkinder-Spende: Der erfreulich hohe Betrag von 1.298 Euro kommt zur Hälfte einem Waisenhaus in Kolumbien zugute. 649 Euro fließen an unsere Partnergemeinde Nuestra Senora de la Esperanza in Lima. Auch die etwa 200 Kinder, die dort jedes Jahr zur Erstkommunion gehen und denen es oft am Nötigsten fehlt, werden von dieser Spende bedacht.

Erfreulicherweise waren beim Übergabe-Akt zahlreiche Erstkommunionkinder mit ihren Eltern vertreten. Susi Jacobs, Leiterin des Perukreises, dankte allen Spendern und betonte wie glücklich sie sei, diese ansehnliche Spende an Padre Mario in unserer Partnergemeinde weitergeben zu können.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der konzertierte Einsatz so vieler Mitglieder sowohl einen respektablen Beitrag zum gelungenen Pfarrfest beisteuerte als auch gleichzeitig unserer Partnergemeinde in Lima zugute kommt.







Grüße aus Peru von Padre Mario zum Pfarrfest am 3. Juli


……. Ich weiß, dass heute der Tag der Patrone Eurer Pfarrkirche in Bühl ist, und ich möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, einen herzlichen Gruß an Euch alle, meine geliebten Brüder in Christo, zu schicken. Wir haben heute morgen die Messe für Euch gefeiert und auch am Sonntag wollen wir im Gebet mit Euch vereint sein und mit Euch zusammen Euer Patrozinium feiern. Einen herzlichen Gruß von unserer ganzen Pfarrgemeinde, dem Pfarrgemeinderat und allen den Menschen hier, die Euch in guter Erinnerung haben.

Hier gehen die Dinge voran, ich habe viel zu tun, um hier alles gut organisiert zu hinterlassen vor meiner Reise. Gerade heute Nachmittag werden wir uns mit den jugendlichen Stipendiaten treffen, damit das Projekt gut weiter geht. Sonst geht hier alles Gott sei Dank gut. Es regnet im Moment sehr oft und ist schon ziemlich kalt, doch die pastorale Wärme bleibt, und wir arbeiten weiter, damit jeder spürt, dass unsere Pfarrgemeinde eine große Familie ist.

….. Mit dem Erlös des Festivals der Diözese im Mai konnten wir zwei Hütten in Cesar Vallejo und in Nueva Esperanza erstellen. Deine/Eure Idee des „Hüttenbauens“ ist also sogar in unserer Diözese angekommen und wird bereits angewendet. Wie gut, in Anbetracht der Bedürftigkeit der Armen.

Ganz herzliche Grüße an Padre Wolf, drücke ihm, dem noblen und liebenswürdigen Priester, meine aufrichtige Dankbarkeit aus!
Padre Mario

Sé que hoy es el día de los patronos de la parroquia de Bhul y no puedo dejar pasar la oportunidad de enviar un cordial saludo a todos ustedes mis queridos hermanos en Cristo.

Hoy hemos celebrado las misas en la mañana con la intención por ustedes y el domingo también nos uniremos a esta fiesta que de seguro tambien lo celebraran.

Les transmito un cordial saludo de toda la comunidad parroquial, agentes pastorales y toda la gente buena que siempre les recuerda. Por aqui, avanzando en algunas cosas, sobnre todo endejar organizado todo para el viaje. Justo ahora en la tarde tendremos una reunión con los jovenes de las becas para la buena marcha de este proyecto.

Gracias a Dios todo va bien. Ahora está lloviendo muy seguido, está haciendo frio pero el calor pastoral no se va y seguimos trabajando por hacer sentir que nuestra parroquia es una gran familia.

... Con el aporte de la diocesis del festival de la comunion del mes de mayo, se ha entregado dos casas prefabricadas en Vallejo y en Nueva Esperanza. Tu idea ha llegado hasta nuestra diocesis y la está applicando. ¡Qué bien ante las necesidades de los pobres!

.... Saludos al P. Wolf y epxresale mi mas sincera gratitud a un sacerdote muy nobel y amable

Padre Mario



Ostergrüße aus Peru - April 2011

P. Wolf y Susi y amigos de Bhul

Queremos desearles una feliz pascua de resurrección a todos ustedes amigos y hermanos.
Han sido días muy especiales para toda la comunidad parroquial de Nuestra Señora de la Esperanza y de la Capilla Señor de los Milagros.
Hubo mucha asistencia y participación en cada celebración. Por tantas circunstancias difíciles que vamos pasando como país y como comunidad parroquial nos identificamos mucho en el dolor de Cristo en la cruz, pero no perdemos la esperanza y por ello nos alegra la resurrección de Cristo que viene a traernos ánimo y salud espiritual.
Rogamos a Dios para que siga manteniéndonos unidos como familia ustedes en Alemania, nosotros aqui en el Perú
. ¡Viva Cristo que ha resucitado! y muchas bendiciones para usted P. Wolf, su hermosa comunidad de Bhul, al grupo Perú y a Susi, nuestra amiga.
Un abrazo fraterno y hasta otra oportunidad.
Con cariño para todos
P. Mario Yépez Barrientos CM y comunidad parroquial Nuestra Señora de la Esperanza

Lieber Pfarrer Wolf, Susi und Freunde von Bühl,

wir möchten Euch und allen unseren Freunden und Brüdern von Bühl ein frohes Osterfest der Auferstehung wünschen. Es waren ganz besondere Tage für unsere ganze Pfarrgemeinde „Nuestra Señora de la Esperanza“ und die Filialgemeinde „Señor de los Milagros“. Ich habe viel Unterstützung und Gemeinschaft in jeder Gottesdienstfeier erfahren. In den verschiedenen schwierigen Umständen, die wir als Land und Pfarrgemeinde durchmachen, indentifizieren wir uns besonders mit dem Leiden Jesu Christi am Kreuz. Dadurch verlieren wir nicht die Hoffnung und erfreuen uns ganz besonders an Christi Auferstehung, die uns Kraft und geistige Gesundheit bringt. Wir bitten Gott, dass er die Freundschaft zwischen Euch in Deutschland und uns in Peru weiterhin aufrecht erhalten möge.
Es lebe der auferstandene Christus! Viel Segen für Sie, Padre Wolf, Ihre wunderbare Gemeinde von Bühl und die Peru-Gruppe.
Eine brüderliche Umarmung und liebe Grüße an die ganze Gemeinde

Padre Mario





Perusonntag am 27.03.11

Großen Applaus erhielt die Tanzgruppe „Alma Latina – Lateinamerikanische Seele“ beim Peru-Tag der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Bühl. Mit ihren peruanischen Tänzen begeisterten sie das Publikum im vollbesetzten Saal des Gemeindehauses. Zuvor schon hatten die Kinder des Kindergartens St. Elisabeth mit ihren Tänzen für gute Stimmung gesorgt. Kulinarische Leckerbissen südamerikanischer Art bot das Buffet, das der Peru-Kreis zum Mittagessen aufgebaut hatte. 50 verschiedene Gerichte, nach peruanischen Rezepten zubereitet, hatten viele fleißige Helferinnen der Pfarrgemeinde vorbereitet. Entsprechend groß war der Andrang der Besucher. Waren aus fairem Handel sowie Kleinkunst aus Peru wurden an einem Verkaufsstand angeboten; im Foyer informierten Bilder und Plakate über die Kolonialisierung und Christianisierung des Andenlandes. Susi Jacobs zeigte sich sehr erfreut über die gute Resonanz des Perutages und stellte die verschiedenen Projekte in der Partnergemeinde Nuestra Senora de la Esperanza vor, die von der Pfarrgemeinde in Bühl finanziert werden. Als Hilfe zur Selbsthilfe war das von ihr initiierte Häuserbauprojet verstanden worden, bei dem Bühler Handwerker vor einem Jahr vier stabile Holzhäuser errichteten. Inzwischen haben junge Menschen der Partnergemeinde ein weiteres Haus in eigener Verantwortung errichtet; vier weitere sind mit finanzieller Hilfe aus Bühl derzeit im Bau. Über 20 Schulpatenschaften sowie ein Ausbildungsprojekt sollen Jugendlichen eine gesicherte berufliche Zukunft ermöglichen. 12 Jugendliche konnten inzwischen ihre Berufsausbildung erfolgreich beenden. „Aus der Partnerschaft ist längst Freundschaft geworden,“ betonte Pfarrer Wolf-Dieter Geißler am Vormittag im Familiengottesdienst. In einem Predigtgespräch machten er und Pastoralreferent Nikolaus Wisser deutlich, dass die Peru-Partnerschaft keine Einbahnstraße ist. Der christliche Glaube, der den Peruanern vor 500 Jahren aufgezwungen wurde, ist für sie zu einem kostbaren Gut geworden, das ihnen hilft, ihren Alltag zu bewältigen. Von diesem großen Erfahrungsschatz im Glauben kann die Partnerschaft profitieren. „Wir können von den Glaubenserfahrungen der Peruaner lernen und uns von ihrem großen Gottvertrauen anstecken lassen“ so das Fazit der beiden Theologen im Gottesdienst, der von der Pfarrband „Kreuzundkwer“ musikalisch gestaltet wurde.

Bericht von Nikolaus Wisser Bilder von A. Groß, E. Schempp und U. Gehring







Einladung zum Perutag am 27.03.2011

Wir laden herzlich ein zu unserem:

Peru – Tag

Partner in der Einen Welt:
Nuestra Senora de la Esperanza, Lima St. Peter und Paul, Bühl

Feiern sie mit uns am
Sonntag, den 27. März 2011
unsere langjährige Partnerschaft

10.00 Uhr Stadtkirche St. Peter und Paul:
Familiengottesdienst – mit der Pfarreiband „kreuzundkwer“

11.30 Uhr im Haus Alban Stolz zum Mittagsbuffet: „Unsere Partnergemeinde deckt uns den Tisch“

12.30 Uhr Unterhaltung
mit dem Kindergarten St. Elisabeth und einer peruanischen Tanzgruppe
ab 11.00 Uhr Spiel-, Bastel- und Malecke für Kinder Kaffee – Hefezopf – diverse Getränke



Ernesto Cardenal füllt die Stadtkirche Bühl am 12.03.2011 - Bilder von W-D. Geißler

"Ernesto Cardenal ist ummantelt mit dem Begriff der geistlichen Spiritualität. Im Zentrum seiner Gedichte dreht sich alles um einen Begriff, den der allumfassenden Liebe.
Klein ist er, trägt seine legendäre, schwarze Baskenmütze, dazu ein kragenloses weißes Bauernhemd und den schwarzen Anorak über den dunklen Jeans. ......
Mit ausladender Armbewegung zitiert er, wirkt mit seinen 86 Jahren frisch und jugendlich: „Wir sind nicht Ergebnis eines Prozesses, sondern der Prozess selbst!“ Weder die Evolutionstheorie, die Astrophysik noch die Quantenphysik lässt er außer Acht, denn: „Es ist die Liebe, die die Entstehung von Leben bewirkt, die die Evolution antreibt, auch die Revolution, um so eine gerechtere Gesellschaftsordnung hervorzubringen!“ Diese Art der Weltsicht schafft weite Räume. Das fasziniert besonders an seinen Gedichten........
Cardenal hat der Welt etwas mitzuteilen, mehr denn je. Handlungsbedarf gegen Ungerechtigkeit, auch in der Kirche, was ihm seine Suspendierung eingebracht hat. Sein großes Verantwortungsgefühl seinen lateinamerikanischen Brüdern und Schwestern gegenüber hat ihn zu einem großen Poeten, aber auch Politiker werden lassen. Ergreifend beschreibt er seine Flucht ins Exil, das Verlassen seines Solentiname im Großen See von Nicaragua. Ein Zentrum einer christlichen Gemeinschaft, exemplarisch für seine Theologie der Befreiung, die neue Form eines Lebens mit den Armen und Entrechteten, der Poesie und des politischen Widerstandes gegen die Somoza-Diktatur.
Ein langer Abend mit wundervollen lateinamerikanischen Musikinspirationen und tiefgründigen Texten der „Grupo Sal“. Vor allem aber mit einem weitsichtigen, politisch-poetischen Ordenspriester, der die Revolutionstheologie predigt und gleichsam wunderbare Worte findet für die Schöpfung, für Gott und die Liebe, für „den Himmel, den man auch hier auf Erden berühren kann!““
(Auszüge aus dem Zeitungsartikel des Badischen Tagblatts vom 14. März 2011)

An diesem Abend zog Ernesto Cardenal 700 Zuhörer in seinen Bann. Einige Mitglieder unserer Pfarrei hatten beim anschließenden Abendessen die Möglichkeit, mit Ernesto Cardenal zusammen zu kommen. Erwachsene wie Jugendliche waren begeistert von diesem Treffen und der Ausstrahlung dieses Mannes.







„25 Jahre Peru-Partnerschaft“ Gottesdienst in Freiburg, Bilder von U. Gehring

Am 23. Februar 2011 fuhren 8 Mitglieder des Perukreises Bühl und Frau Seiler vom Perukreis Ottersweier zum Gottesdienst in das Freiburger Münster, anlässlich des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen der Erzdiözese Freiburg und dem Land Peru. In Freiburg angekommen, stärkte sich die Gruppe mit den „berühmten“ Münster-Bratwürsten. Dann feierten sie um 12.15 Uhr mit Domdekan Wolfgang Sauer und Pfarrer Reinhold Nann, der in Peru tätig ist, den Dankgottesdienst. Mitten in der Woche – Mitten am Tag – Mitten in der Stadt erinnerte Sauer daran, dass Jesus unsere Mitte ist, auf der wir alles aufbauen, was unsere Peru-Partnerschaft betrifft. Er fuhr fort, dass ein peruanischer Priester dies sehr treffend und einfach auf den Punkt gebracht hatte, als dieser seinen Landsleuten folgendes sagte, während diese furchtsam auf das Eintreffen der ersten Deutschen in ihre Pfarrgemeinde warteten: „Ihr braucht vor denen keine Angst zu haben, sie sind auch getauft!“. "Mit Blick auf die Partnerschaft sehen wir, dass nicht wir der Mittelpunkt sind, sondern Jesus unsere gemeinsame Mitte ist." Mit den Worten „So feiern wir diesen Tag in großer Dankbarkeit und besinnen uns auf unsere Mitte, Amen“, schloss Domdekan Sauer seine Predigt und lud nach dem Gottesdienst alle Perukreismitglieder zu Kaffee und Pisco-sour in den C-Punkt ein. Große Freude gab es bei den Bühlern, als sie nach dem Gottesdienst „zufällig“ Miguel aus Surcillo (Lima) kennen lernen durften, ein Jugendfreund von Padre Mario aus der Bühler Partnergemeinde. Mit ihm, Domdekan Sauer und seinem Team, so wie anderen Perukreismitgliedern fand noch ein lebendiger Austausch im C-Punkt statt und alle freuten sich über den schönen gemeinsamen Gottesdienst, die lebendige Partnerschaft und dass sie an diesem Tag im Gebet und Gottesdienst besonders mit Peru verbunden sind, da diese an diesem Abend in der Deutschen Gemeinde in Lima ebenfalls einen Gedenkgottesdienst halten.







Ernesto Cardenal Martinez bei uns in Bühl......

Am Samstag, dem 12. März 2011, 18.00 Uhr wird Ernesto Cardenal aus Nicaragua hier bei uns in Bühl aus seinen Werken lesen. Bekannt wurde der inzwischen suspendierte Priester Cardenal durch sein Engagement in der Befreiungsthelogie, die in Lateinamerika den vielen Millionen minderbemittelten und benachteiligten Menschen Trost und Unterstützung bietet
.
(Foto: ev. ref. Kirche d. Kanton St. Gallen-CH)

Näheres hier

Näheres zur Person hier auf Wikipedia





Jubiläums-Konzert unserer Pfarrgemeinde am 15.01.2011, Bilder von U. Gehring

Pastoralreferent Herr Wisser versprach nicht zu viel als er mit den Worten „Wir wollen das 700-jährige Jubiläum unserer Pfarrgemeinde mit den Paukenschlägen des heutigen Konzerts eröffnen“. Stehende Ovationen, glänzende Augen und begeisterte Kommentare aus dem Publikum zeigten, dass am Samstagabend im Haus Alban Stolz das Orchester ConFuoco aus Bietigheim das Jubiläum mitreißend verkündet hatte.
Der Saal füllte sich restlos, selbst die Stühle der Jugendräume mussten noch herbei geschafft werden, bevor das Orchester unter Leitung von Florian Ganz sich mit Hingabe den Werken von Gustav Mahler, Johann Strauß und Julius Fucik widmete. Fachkundig und charmant führte Dorothee Riemer in die Werke ein und gab Anekdoten der Komponisten zum Besten. Höhe- und Schlusspunkt war der Solist Frank Düpree, der zusammen mit dem Orchester das „Klavierkonzert a-Moll, op. 16“ des Norwegers Edvard Grieg zum Hochgenuss werden ließ. Der 19-jährige, schon vielfach preisgekrönte Pianist aus Rastatt stellte Grieg einfühlsam zart, kraftvoll und energisch dar.
Das Publikum feierte die Mitwirkenden mit minutenlangem Applaus.

Neben dem Publikum freute sich der Perukreis über den großen Anklang des Konzerts. Schon im Vorfeld wurden über 400 Empanadas für den Pausenverkauf gebacken. Diese fanden zusammen mit Sekt und anderen Getränken reißenden Absatz und sorgten so dafür, dass viele Spenden für die Projekte in unserer Partnergemeinde Nuestra Senora de la Esperanza eingenommen werden konnten. Material für neue Holzhäuser soll beschafft und die zur Zeit 12 Jugendlichen des Ausbildungsprojekt sollen weiterhin unterstützt werden.
Ein herzliches Dankeschön allen Besuchern des Konzerts und vor allem den Mitgliedern des Orchesters ConFuoco für den schönen Abend und den feurigen Beginn des 700-jährigen Bestehens unserer Pfarrgemeinde St. Peter und Paul, Bühl.

Concierto de la orquesta „ConFuoco“
15 de enero 2011 fotos de U. Gehring

Señor Wisser de la parroquia San Pedro y Pablo dio la bienvenida a los numerosos visitantes y a los miembros de la orquesta con su director Florian Ganz y al pianista Frank Düpree, quien solamente tiene 19 años pero ya ha obtenido muchos premios. La orquesta interpretó obras de Gustav Mahler, Johann Strauß, Julius Fucik y junto con el pianista Frank Düpree un concierto para piano del compositor Edvard Grieg.
No solamente el auditorio sino también el grupo de la Partnerschaft se alegró mucho sobre este concierto fantástico. Hemos preparado más que 400 empanadas para ofrecerlas a la venta en la pausa. Junto con cava y otras bebidas las empanadas se han vendido muy rápido. Con los beneficios podemos ayudar a los proyetos en Nuestra Señora de la Esperanza – construir otras casitas y continuar los estudios de jovenes.
Muchísimas gracias a todos los visitantes del concierto y a los miembros del grupo “ConFuoco” para esta noche maravillosa y para una empieza entusiasta del aniversario de 700 años de la parroquia San Pedro y Pablo en Bühl.







Unterkunft für alleinerziehende Mutter und ihre vier Kinder erbaut - Januar 2011

In unserer Partnergemeinde in Lima wurde die erste Unterkunft nach dem Muster „Hüttenbauprojekt Januar 2010“ selbständig aufgebaut!
Die allein erziehende Mutter mit 4 Kindern konnte jetzt dort einziehen. Mit Spendengeldern aus Bühl wurde das Fundament und das Material beschafft. Das Aufstellen des Holzhauses wurde mit den vor einem Jahr beschafften Werkzeugen von den Jugendlichen unserer Partnergemeinde selbst ausgeführt. Roy, der bereits durch unser Ausbildungsprojekt unterstützt wird und Paolo, der demnächst aufgenommen werden soll, haben feste mitgearbeitet.br>
Wir freuen uns mit der Familie, dass sie jetzt eine Unterkunft hat und bedanken uns ganz herzlich bei unseren Spendern, die es ermöglicht haben, Fundament und Material zu beschaffen, Padre Mario für die Organisation und den Jugendlichen für die Mithilfe!

Die Bilder zeigen die neuen Bewohner und die Helfer beim Aufbau.





Brief und Bilder von Mirna zu Beginn des Jahres 2011

e-mail von Mirna von Montag, 20. Dezember 2010

Wie schön, von euch zu hören, gerade in diesen Tagen!
Wir sind alle mit Vorbereitungen für das Weihnachtsfest beschäftigt. Die Kinder mit Weihnachtsliedern und die Jugendlichen machen eine lebendige Krippe.
Gestern feierten wir den Tag „Nuestra Señora de la Esperanza” (unsere Frau der Hoffnung), wir machten eine Prozession durch die Straßen und beteten den Rosenkranz, vorbereitet durch die Jugendlichen der Firmvorbereitung und die anderen Jugendgruppen.
Letzte Woche hatten wir auch Erstkommunion mit fast 200 Kindern und Taufe von 80 Kindern – eine große Menge!
Wir sind hier mitten im Sommer und es ist sehr heiß, so dass die Leute das Fest normalerweise die ganze Nacht in den Straßen feiern und viele dann am Morgen an den Strand gehen.
Vielen Dank für alles, für eure Grüße, eure Liebe und vor allem für eure Gebete. Gott möge euch weiterhin segnen.

Viele Grüße an alle
von Mirna Ferro

Ich habe einige Fotos beigefügt.
Noch mehr aktuelle Bilder von unserer Partnergemeinde sind auf der Homepage www.kath-kirche-buehl.de unter "Aktuelles" zu sehen






19. Februar 2013